Staatsschulden Österreich
.574
EUR
.886
Tausend
.729
Millionen
320
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 01.03.2021 4:36 insgesamt* EUR 320.729.886.574

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 43.222

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 73.811

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 5.189.997.477

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 699 (1.194)

CORONAVIRUS-SHUTDOWN

+++ Wer zahlt die Corona-Krise? Konsequenz von ungedeckten Corona-Subventionen und Überschuldung: Wohnen wird immer teurer, Sparguthaben, Gehälter und Pensionen weniger wert.

+++ Die Anmeldewebsite für Schnelltests "oesterreich-testet.at" ist zu teuer: Sowohl die Implementierung (546.000 Euro) als auch der laufende Betrieb (190.000 Euro pro Monat) ist zu teuer. "Koste es, was es wolle" darf nicht zur Gewohnheit werden. Auch bei der nun eingestellten Website "Kaufhaus Österreich" (1,26 Millionen Euro) wurde laut Opposition Steuergeld verschwendet.

+++ Ermittlungen gegen Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP): Blümel wird jetzt auch als Beschuldigter in der Casinos-Affäre geführt. Konkret geht es um eine potentielle Parteispende von Novomatic an die ÖVP als Blümel nichtsamtsführender Stadtrat von Wien war. Blümel bestreitet, dass es eine solche Parteispende gegeben hat.

Parteispenden sind grundsätzlich innerhalb des gesetzlichen Rahmens (Obergrenzen, RH-Meldungspflicht) möglich, wenn sie transparent abgewickelt und nicht dazu verwendet werden, Amtsgeschäfte, Gesetze oder Postenvergaben damit zu "erkaufen" oder zu beeinflussen. In der Praxis lässt sich so ein Zusammenhang natürlich nur schwer nachweisen. Deswegen ist Transparenz so wichtig.

Die aktuelle Causa erinnert an den Fall von Blümels Vorgänger Hartwig Löger (ÖVP) dem eine Casinos Austria-Posten-Affäre zum politischen Verhängnis wurde. Löger wies die Korruptionsvorwürfe stets zurück.

+++ Tesla setzt auf Bitcoin als neue digitale Reservewährung: Historischer Tag für Bitcoin. Tesla hat 1,5 Milliarden USD in Bitcoin investiert und ist damit das erste große Unternehmen, das offiziell auf Bitcoin als neue Weltreservewährung setzt.

Bitcoin Cybertruck Meme

1 Bitcoin hat derzeit umgerechnet den Wert eines Tesla Cybertruck.

Das Besondere an Bitcoin ist, das es eine Notenbank-unabhängige, schuldenfreie und inflationssichere, dezentrale Open-Source-Währung ist, die nicht von einer einzelnen Instanz (Firma oder Staat) kontrolliert wird.

+++ WallStreetBets – Kleinanleger gegen Hedgefonds [Dokumentation]: ColdFusion-Dokumentation über den aktuellen "David gegen Goliat"-Kampf auf den Börsen.

Kleinanleger (Reddit-Benutzer) haben sich gegen Hedgefonds zusammengeschlossen, um GameStop (GME) und andere überschießend geshortete Aktien zu kaufen. Die Folge: Broker, Online-Medien und soziale Netzwerke gingen gegen die Kleinanleger vor, Foren wurden gesperrt, Massenmedien haben Stimmungsmache betrieben, Kaufoptionen den Kleinanlegern blockiert, während die Aktien auf anderen Brokern weiter gehandelt werden konnten. Dem Online-Broker "Robinhood App" wird vorgeworfen, parteiisch im Sinne der Hedgefonds und nicht "Robin Hood"-haft agiert zu haben. Dieser bestreitet das und gibt technische Gründe für die Blockade an.

2008: Too big to fail
2021: Too small to win

Einen guten deutschsprachigen Kommentar zur Problematik hat auch Prof. Rieck veröffentlicht. "Leerverkäufe" (Short Sale) sind nicht grundsätzlich böse, sondern erfüllen auch eine wichtige korrigierende Funktion an den Börsen. Das Problem sind nicht "Leerverkäufe" an sich, wenn diese vernünftig und transparent geregelt sind, sondern wie mit unterschiedlichen Markt-Teilnehmern (Kleinanleger vs. Hedgefonds) umgegangen wird.

+++ Coronavirus-Referenzen

[1] Complexity Science Hub Vienna: Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage (12.03.2020)
[2] Complexity Science Hub Vienna: Kapazitäten bei Spitalsbetten
[3] Addendum: Österreich hat 2500 Intensivbetten, davon sind 80% belegt!
[4] Tomas Pueya: Coronavirus: Warum du jetzt handeln musst!
[5] Tomas Pueya: Coronavirus: Der Hammer und der Tanz [Deutsche Fassung]
[6] Washington Post: Outbreak-Computersimulation und wie man die Kurve abflachen kann
[7] Johns Hopkins: Coronavirus COVID-19 Tracker
[8] Wikipedia: COVID-19 Fallzahlen, Ausbreitung und Todesrate in Österreich
[9] Studie zu Hydroxychloroquine und Azithromycin als mögliches Medikament gegen COVID-19
(Hydroxychlorequine hat sich als unwirksam gegen COVID herausgestellt)
[10] Roland Alton: Corona: Ohne Stichproben tappen wir im Dunkeln
[11] Dr. Gunter Frank: Wenn der Elefant aus Angst vor der Katze die Klippe hinunterspringt
[12] Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin: COVID-19: Wo ist die Evidenz?
[13] AGES: Amtliches Dashboard COVID19
[14] 3Blue1Brown: Simulating an epidemic (Video)
[15] maiLab: Corona geht gerade erst los (Video)
[16] SORA: Erste repräsentative Stichprobe [Dunkelziffer vielleicht 3x größer, Ergebnis aber nicht belastbar]
[17] Dr. Ioannidis: Antikörper-Studie Santa Clara, Kalifornien (Video)
[18] Financial Times: Coronavirus-Statistiken (Übersterblichkeit)
[19] CSH: Corona-Ampel Österreich
[20] ECDC: Offizielle COVID-19-Zahlen der Europäischen Union und UK
[21] Offizielle Corona-Ampel der Bundesregierung
[22] Dashboard zur Corona-Schutzimpfung in Österreich

» Ältere Ticker-Updates

News

[Sparquote] Europäer sparen deutlich mehr
2021-02-21 Die Presse

[Negativ-Zinsen] Strafzinsen greifen um sich: Deutsche zahlen für Sparbücher drauf
2021-02-21 Der Standard

[Ibiza-U-Ausschuss] Opposition zeigt Blümel wegen Falschaussage an
2021-02-20 zackzack.at

[Steuergeld] Kaufhaus Österreich: SPÖ verklagt Schramböck
2021-02-20 Futurezone

[Amtsgeheimnis] Regierung einigte sich auf Paket zur Abschaffung des Amtsgeheimnisses
2021-02-19 Der Standard

ÖVP-Bundesrat Himmer wegen Untreue angeklagt
2021-02-19 Die Presse

[Staatsschulden] Kommt der Corona-Schuldenschnitt?
2021-02-17 Die Presse

[Inflation] Preissprung bei Rohstoffen schürt Angst vor Inflation
2021-02-17 Der Standard

[Ibiza] Strache und die Privatklinik: Erste Korruptionsanklage in Causa Ibiza steht bevor
2021-02-17 Der Standard

[Subventionen] Kurzarbeit wird um drei Monate bis Ende Juni verlängert
2021-02-17 Der Standard

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2020EUR317.000.000.00084,0%
2019EUR280.344.000.00070,5%
2018EUR285.322.000.00074,0%
2017EUR289.863.000.00078,5%
2016EUR296.244.000.00082,8%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: September 2020

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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