Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 07.07.2026 18:45 insgesamt* EUR
429.250.856.312
Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von
EUR 57.994
bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen
EUR 96.702
Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von
EUR
8.746.409.161
bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich
EUR
1.182 (1.970)
Staatsschulden Ticker
Gründe warum Europa an Wettbewerbsfähigkeit verliert [Video]
+++ Gründe warum Europa an Wettbewerbsfähigkeit verliert [Video]: Der Investmentpunk Hörhan fasst in diesem Podcast die Gründe zusammen, warum die Wirtschaft in Europa und leider auch Österreich stagniert. Nicht nur externe Faktoren (wie Krieg) sind dafür verantwortlich, sondern auch strukturelle und politische Probleme (Demografie, Überschuldung, Bürokratie) und ein innovations- und risikokapital-feindliches Mindset einer Renten/Regulierung/Vorschriften-ausgerichteten Wirtschaft (rent-seeking economy, Rente im Sinne von Einnahmen aus protektionistischen, nicht-produktiven Praktiken), in der eher die Regulierung, Bürokratie und die Verwaltung wächst, aber nicht der tatsächliche Wohlstand. Die Antithese dazu wäre eine marktwirtschaftlich auf Wertschöpfung und Innovation ausgerichtete Wirtschaft (innovation-driven economy) mit so wenig Overhead und Vorschriften wie möglich.
Österreich verliert letztes Triple-A-Rating
+++ Österreich verliert letztes Triple-A-Rating: Nun hat auch die Ratingagentur Morningstar DBRS Österreich von AAA auf AA (high) herabgestuft, allerdings mit einem stabilen Ausblick. Die Herabstufung begann bereits im Jahr 2012 als Standard & Poor's (S&P) Österreich das höchste Rating entzog. Gründe sind mannigfaltig, geringes Wachstum, strukturelle Faktoren, ungünstige demografische Entwicklung, hohe Energiepreise, geopolitische Unsicherheiten und nicht zuletzt auch die negative Entwicklung beim Haushalt und den Staatsschulden.
Überblick Doppelbudget 2027/28
+++ Überblick Doppelbudget 2027/28: Die Dreier-Koalition hat die Eckpunkte des Budgets für die kommenden beiden Jahre präsentiert, das Budgetdefizit soll bis 2028 auf 3% reduziert werden, größte Position ist die Senkung der Lohnnebenkosten (Flaf-Beitrag) um 1% (von 3,7% auf 2,7%) für Unternehmen, worauf etwa die Hälfte des Volumens von 5,1 Milliarden entfallen wird. Die andere Hälfte sind im Wesentlichen Steuererhöhungen und Leistungskürzungen, um das Budget zu konsolidieren und die Flaf-Senkung zu finanzieren:
Pensionen sollen um 0,25% unter der Inflation erhöht werden, Arbeitslosenversicherungsbeitrag wird für Niedrigverdiener/Teilzeit wieder eingeführt, keine Inflationsanpassung für Familien/Sozialleistungen, SV-Höchstbemessungsgrundlage für Besserverdiener soll um 200 Euro angehoben werden, Flaf-Beitrag für über 60 Jährige, Wartefrist von mehreren Jahren bei der Sozialhilfe, Anpassungen bei nicht notwendigen Kuren, Körperschaftssteuer wird ab einer Million Gewinn um 1% von 23% auf 24% erhöht (progressive KÖSt), Bankenabgabe verlängert, Immoertragsteuer wird für Grundstücke im Altbestand erhöht, Home-Office-Pauschale fällt, Wiedereinführung Agrardiesel-Rückvergütung, Sozialpaket (zweites verpflichtendes Kindergartenjahr), Einsparungen in Ministerien/Verwaltung (600 Millionen), neue Paketabgabe von 2 Euro für Online-Bestellungen.
Der Fiskalrat sieht einen deutlich höheren Konsolidierungsaufwand von 4,4 Milliarden für das Jahr 2027, um das Defizit auf die geplanten 3,5% zu senken. Das Sparpaket wird daher wohl nicht das letzte gewesen sein. Budgetdefizit und Staatsschulden im Auge behalten.
Das Budgetdefizit 2025 betrug 21,5 Milliarden Euro oder 4,2% des BIP (PDF)
+++ Das Budgetdefizit 2025 betrug 21,5 Milliarden Euro oder 4,2% des BIP (PDF): Österreich hat 2025 etwas besser abgeschnitten als noch vor Kurzem prognostiziert. Statt 4,5% des BIP beträgt das gesamtstaatliche Defizit 4,2%. Der Bund schnitt etwas besser ab als erwartet, dafür stieg das Defizit bei den Ländern. Die Schuldenstand betrug laut vorläufigem Abschluss Ende 2025 418,1 Milliarden Euro und steigt damit auf 81,5% des BIP.
Staatsquote 2025 auf 55,3% gestiegen
+++ Staatsquote 2025 auf 55,3% gestiegen: Die Abgabenquote (Steuern und Abgaben) betrug letztes Jahr 44,3%. Neue Statistik zur Staats- und Abgabenquote auf staatsschulden.at. Die Staatsquote gibt das Verhältnis aller Staatsausgaben zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) an und umfasst auch Sozial-, Krankenversicherungs- und Pensionsausgaben. Intuitiv misst die Staatsquote daher, wie viel Geld einer Volkswirtschaft durch den Staat fließt und gibt damit auch einen Grad der Umverteilung an. Eine hohe Staatsquote bedeutet, dass der Staat nicht nur unbedingt viel ausgibt, sondern auch umverteilt. Steigende Staatsschulden erhöhen ebenfalls die Staatsquote, während dieser Effekt in die Abgabenquote nicht einfließt. Der Staat kann durch Verschuldung mehr ausgeben als einnehmen. Staats- und Abgabenquote im Auge behalten.
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News
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[Bildungsreform] Das gesamte Bildungspersonal zahlt bald der Bund
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[Öbag] Öbag schüttet rund 1,58 Milliarden Euro Dividende an Bund aus
2026-07-01 Der Standard
[Mehrwertsteuer] Spritbonus und Steuersenkung: Viel Aufwand für wenig Wirkung
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[FinTech] [Startups] [Regulierung] [Bürokratie] [EU] Hunderten Krypto-Unternehmen droht das Ende in der EU – was das für Konsumenten heißt
2026-06-30 Der Standard
[Korruption] [Buwog] Die Milliardenklage, vor der sich die Republik Österreich fürchtet
2026-06-30 Der Standard
[IHS] [KI] Bonin: "Produktivitätsfortschritte durch KI fließen in kürzere Arbeitszeiten"
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[Inflation] [Budgetkrise] [Energiekrise] Hätte Österreich schon viel früher in Preise eingreifen müssen, Herr Kocher?
2026-06-26 Der Standard
[Budgetkrise] [Inflation] [Staatsschulden] Badelt zum Defizit: "Wenn wir die 2% nicht erreichen, droht neues EU-Verfahren"
2026-06-18 selektiv.at
[Budgetkrise] [Paketsteuer] [Paketabgaben] Bald bis zu sieben Euro extra für Online-Bestellungen
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Schuldenstände der letzten Jahre
ESVG 2010
| Jahr | Staatsschulden 4. Quartal | % BIP |
| 2025 | EUR | 418.078.000.000 | 81,5% |
| 2024 | EUR | 395.051.000.000 | 80,0% |
| 2023 | EUR | 371.621.000.000 | 77,8% |
| 2022 | EUR | 351.144.000.000 | 78,1% |
| 2021 | EUR | 334.731.000.000 | 82,4% |
| 2020 | EUR | 316.360.000.000 | 83,2% |
| 2019 | EUR | 280.975.000.000 | 71,0% |
| 2018 | EUR | 285.840.000.000 | 74,6% |
| 2017 | EUR | 290.373.000.000 | 79,1% |
| 2016 | EUR | 296.693.000.000 | 83,4% |
| 2015 | EUR | 292.874.000.000 | 85,6% |
| 2014 | EUR | 281.289.000.000 | 85,2% |
| 2013 | EUR | 264.761.000.000 | 82,4% |
| 2012 | EUR | 262.565.000.000 | 82,9% |
| 2011 | EUR | 256.876.000.000 | 83,4% |
| 2010 | EUR | 245.985.000.000 | 83,7% |
| 2009 | EUR | 231.173.000.000 | 80,8% |
| 2008 | EUR | 202.915.000.000 | 69,5% |
| 2007 | EUR | 185.730.000.000 | 65,8% |
| 2006 | EUR | 181.304.000.000 | 68,2% |
| 2005 | EUR | 175.204.000.000 | 69,4% |
| 2004 | EUR | 158.546.000.000 | 65,9% |
| 2003 | EUR | 153.107.000.000 | 66,4% |
| 2002 | EUR | 151.800.000.000 | 67,4% |
| 2001 | EUR | 147.503.000.000 | 67,2% |
| 2000 | EUR | 141.543.000.000 | 66,6% |
| 1995 | EUR | 120.650.000.000 | 68,6% |
| 1990 | EUR | 76.518.000.000 | 56,2% |
| 1980 | EUR | 27.002.000.000 | 35,3% |
| 1970** | EUR | 3.421.000.000 | 12,5% |
** Finanzschuld des Bundes 1970
Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.
Quelle
Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: März 2026
Impressum
Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich