Staatsschulden Österreich
.331
EUR
.466
Tausend
.805
Millionen
309
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 26.11.2020 4:42 insgesamt* EUR 309.805.466.331

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 41.749

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 71.297

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 5.151.455.313

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 694 (1.186)

CORONAVIRUS-SHUTDOWN

+++ Kommt der digitale Euro? Was unterscheidet den Euro von Bitcoin? Podiumsdiskussion zum Thema digitaler Euro als "Central Bank Digital Currency" (CBDC) mit Johannes Grill von Bitcoin Austria, Arthur Stadler von Stadler Völkel Rechtsanwälte und Beat Weber, Vertreter der Österreichischen Nationalbank. Moderiert von Eric Frey (Der Standard).

Wesentliche Unterschiede zu Bitcoin und Kryptowährungen sind, dass ein (digitaler) Euro von einer zentralen Instanz (Notenbanken) kontrolliert wird, mit Überschuldung, Negativ-Zinsen, QE und dem Ankauf von wertlosen Staatsanleihen inflationiert wird, und dass die EZB jederzeit "den Stecker ziehen" und Konten und Transaktionen einfrieren kann.

Vorteile eines digitalen Euros sind Instant-Überweisungen zu sehr geringen Kosten, eventuelle Unabhängigkeit von Geschäftsbanken, falls Endkunden direkt bei der EZB ein digitales Euro-Konto halten können, und die Erschließung völlig neuer Möglichkeiten als "programmierbares Geld", das bisher nur mit Kryptowährungen möglich war.

+++ Sollen EU-Gelder und Subventionen in Zukunft an die Einhaltung elementarer rechtsstaatlicher Prinzipien geknüpft werden? Ungarn, Polen und Slowenien blockieren ein derartiges längst überfälliges Vorhaben der EU gerade und Ungarn und Polen drohen sogar mit dem EU-Austritt.

+++ Zweiter Shutdown in Österreich ab 17. November 2020: Link zur Verordnung. Wir fordern zusätzlich zu der jetzt leider notwendig gewordenen Vollbremsung die Krankenhauskapazitäten während einer Pandemie hochzufahren und auszubauen und das Testen, Tracen, Isolieren substantiell zu beschleunigen und alles zu tun, um einen weiteren Total-Lockdown zu verhindern.

+++ Konsequenz der Staatsschulden/Corona-Krise und "Quantitative Easing" (QE): Wohnen wird immer teurer.

Ursachen für steigende Mieten und Immobilienpreise:

(1) Angebot und Nachfrage (Zuzug und Konzentration in Großstädte, wachsende Bevölkerung)

(2) QE-Politik und Staatsschulden-Krise (immer mehr Geld im Umlauf, harte Währungen wie Immobilien werden teurer)

(3) Spekulation (Investoren kaufen vermehrt Wohnungen wegen QE und Nullzins-Politik)

+++ Zweiter Lockdown ab 3. November 2020 in Österreich: Link zur Verordnung. Lockdowns dürfen nicht die primäre Maßnahme werden, um Pandemien zu bekämpfen, da ein Lockdown ebenfalls enorme Schäden verursacht. Wir fordern zusätzlich zu den Maßnahmen, die Test- und Spitalskapazitäten während einer Pandemie hochzufahren und auszubauen und alles zu tun, um einen weiteren Lockdown zu vermeiden.

+++ Coronavirus-Referenzen

[1] Complexity Science Hub Vienna: Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage (12.03.2020)
[2] Complexity Science Hub Vienna: Kapazitäten bei Spitalsbetten
[3] Addendum: Österreich hat 2500 Intensivbetten, davon sind 80% belegt!
[4] Tomas Pueya: Coronavirus: Warum du jetzt handeln musst!
[5] Tomas Pueya: Coronavirus: Der Hammer und der Tanz [Deutsche Fassung]
[6] Washington Post: Outbreak-Computersimulation und wie man die Kurve abflachen kann
[7] Johns Hopkins: Coronavirus COVID-19 Tracker
[8] Wikipedia: COVID-19 Fallzahlen, Ausbreitung und Todesrate in Österreich
[9] Studie zu Hydroxychloroquine und Azithromycin als mögliches Medikament gegen COVID-19
[10] Roland Alton: Corona: Ohne Stichproben tappen wir im Dunkeln
[11] Dr. Gunter Frank: Wenn der Elefant aus Angst vor der Katze die Klippe hinunterspringt
[12] Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin: COVID-19: Wo ist die Evidenz?
[13] Gesundheitsministerium: Amtliches Dashboard COVID19
[14] 3Blue1Brown: Simulating an epidemic (Video)
[15] maiLab: Corona geht gerade erst los (Video)
[16] SORA: Erste repräsentative Stichprobe [Dunkelziffer vielleicht 3x größer, Ergebnis aber nicht belastbar]
[17] Dr. Ioannidis: Antikörper-Studie Santa Clara, Kalifornien (Video)
[18] Financial Times: Coronavirus-Statistiken (Übersterblichkeit)
[19] CSH: Corona-Ampel Österreich
[20] ECDC: Offizielle COVID-19-Zahlen der Europäischen Union und UK
[21] Offizielle Corona-Ampel der Bundesregierung

» Ältere Ticker-Updates

News

[Inflation] [Neativ-Zinsen] Falsche Signale: Politik lotst immer mehr Milliarden auf Sparbücher
2020-11-22 Der Standard

[Shutdown] Wer soll das bezahlen?
2020-11-21 Die Presse

[Staatsschulden] Wie die Notenbank die Staatsschulden steuert
2020-11-21 Die Presse

[Subventionen] Corona-Hilfspaket mit Steuerstundungen wird verlängert
2020-11-21 Der Standard

[EU] [Rechtsstaat] EU-Budgetblockade: Orbán gehört isoliert
2020-11-20 Der Standard

[Subventionen] Unternehmen vermieten Immobilien an sich selbst – und erhalten dennoch staatliche Zuschüsse
2020-11-20 Der Standard

[Budget] Panne im Parlament stellt Budgetbeschluss infrage
2020-11-20 Der Standard

[Digitalsteuer] Wegen Digitalsteuer drohen US-Strafzölle auf österreichische Waren
2020-11-20 Der Standard

[Subventionen] Nationalrat beschloss erneut Corona-Bonus für Arbeitslose
2020-11-20 Der Standard

[Beamte] Einigung auf Gehaltserhöhung um 1,45 Prozent
2020-11-19 Der Standard

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2019EUR280.344.000.00070,5%
2018EUR285.322.000.00074,0%
2017EUR289.863.000.00078,5%
2016EUR296.244.000.00082,8%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: September 2020

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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