Staatsschulden Österreich
.963
EUR
.895
Tausend
.804
Millionen
421
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 09.03.2026 22:58 insgesamt* EUR 421.804.895.963

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 56.988

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 95.025

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 8.659.808.870

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 1.170 (1.951)

Staatsschulden Ticker

+++ Angepasster Warenkorb für die Inflationsberechnung VPI 2026 [PDF]: Die Gewichtungen des Warenkorbs für die Inflationsberechnung (Verbraucherpreisindex) werden alle fünf Jahre von der Statistik Austria angepasst, um dem veränderten Konsumverhalten Rechnung zu tragen.

Wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung zum Beispiel erheblich teurer wird und in Folge weniger konsumiert wird, fließt diese Teuerung dann geringer in die Inflationsberechnung ein.

Die Unterschiede zu 2021 fallen in der Praxis aber nicht so stark ins Gewicht, wie man das vermuten würde. Verglichen mit 2021 wurde das Gewicht für Wohnen und Energie um 2,2% von 18,7% auf 20,9% erhöht, Lebensmittel um 0,5% auf 11,8%, während das Gewicht für die Gastronomie um circa 1% auf 11,4% sank. Die drittgrößte Gewichtsänderung betrifft Information und Kommunikation, dessen Anteil ebenfalls um circa 1% reduziert wurde.

Die individuelle, gefühlte Inflation kann sich von der VPI-Kennzahl jedoch deutlich unterscheiden, je nachdem, wie stark man von den einzelnen Bereichen persönlich betroffen ist. Inflation und Staatsschulden im Auge behalten.

+++ Warum die EU im Bereich Künstliche Intelligenz zurückfällt und KI-Startups die EU verlassen: Der österreichische Software-Entwickler und Gründer von OpenClaw, Peter Steinberger, nimmt nach seinem ZIB2-Interview auf X Stellung, warum er bzw. so viele europäische KI und IT-Startups in die USA gehen. Überregulierung und das Mindset sind das Problem. In der EU sehe man eher die Probleme und Risiken von neuen Entwicklungen, während man in den USA enthusiastischer und offener für Innovation sei. In der EU fehlt es an strategischem Handeln, erfolgreiche Startups wie OpenClaw in der EU zu halten.

+++ Immobilienpreise sind nach zwei Jahren Rückgang 2025 wieder gestiegen: Aktualisierte Inflations-Tabelle auf staatsschulden.at. Laut vorläufigen Zahlen sind die Immo-Preise (Hauspreisindex 2025) um knapp 4% gestiegen, davor sind die Preise zwei Jahre in Folge (2023–2024) das erste Mal seit der Erfassung des Index leicht rückläufig, obwohl die Bau- und Energiekosten dramatisch angestiegen sind. Hauptgrund für den Rückgang der Preise war der vorherige starke Anstieg und vor allem die Anhebung der EZB-Leitzinsen, der den kreditfinanzierten Erwerb von Immobilien stark erschwert hat.

+++ Budgetdefizit 2025 auf Bundesebene besser als erwartet: Eine gute Nachricht gibt es aus dem Finanzministerium. Der Bund hat letztes Jahr 3,7 Milliarden weniger Schulden gemacht als prognostiziert, das Bundesdefizit liege laut vorläufigen Zahlen aber immer noch mit 14,4 Milliarden im Minus. Zu verdanken sei dies unter anderem einem geringeren Anstieg bei den Pensionen, geringerer Auszahlung von Fördermittel, niedrigeren Zinsen auf Staatsschulden als veranschlagt und Mehreinnahmen aus Steuern und Abgaben. Die Daten zur gesamtstaatlichen Verschuldung inkl. Länder und Gemeinden wird aber erst Ende März zur Verfügung stehen. Staatsschulden und Länderfinanzen im Auge behalten.

+++ Erbschaftssteuer Pro und Contra und warum sie Prof. Rieck für "eine der dümmsten Steuern" hält [Video]: "Erbschaftssteuern würden hauptsächlich den Mittelstand treffen": Selbst wenn das Eigenheim ausgenommen und es Freibeträge und Steuerstundungen gäbe, wäre sie letztendlich eine zusätzliche Belastung für Familienunternehmen und die Wirtschaft, da die Inflation die Freibeträge über die Jahre dahinschmelzen ließe und Firmen Rücklagen bilden müssten. Die Staatsquote würde weiter steigen und das Ziel Kapitalakkumulation zu verhindern und mehr Gerechtigkeit zu schaffen eher verfehlen, so Rieck.

Laut Rieck sind hohe Vermögens- und Erbschaftssteuern eher leistungsfeindliche Neidsteuern und würden zu weiterer Auswanderung von Leistungsträgern und Kapitalflucht führen, mit negativen Gesamtfolgen für den Staat und die Gesellschaft, was man auch in Ländern mit hohen Vermögens- und Erbschaftssteuern sehe. 

Eine alternative Idee wäre, Erbschaften zu besteuern und dafür den Vermögensaufbau für junge Menschen zu entlasten, in dem zum Beispiel die Kapitalertragsteuer und Grunderwerbsteuer für Privatpersonen abgeschafft werden. Das wäre ein interessanter Kompromiss, um die sozialen Aufstiegschancen zu verbessern und Vermögen erst bei der Weitergabe zu besteuern. Sowohl den Vermögensaufbau zu erschweren, als auch die Substanz zu besteuern, würde vor allem dem Mittelstand Aufstiegschancen nehmen und zur Auswanderung von High-Performern führen. Steuerlast und Staatsquote im Auge behalten.

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News

[Video] [Bürokratie] [Überregulierung] Wenn Kontrolle aus dem Ruder läuft – was der Staat den Bürgern zumutet
2026-03-03 ServusTV

[Energiekrise] [Inflation] Folgen von Iran-Krieg für Österreich: "Spüren Preise und latentes Inflationsrisiko"
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[Energiekrise] Österreich könnte viel eigenständiger sein
2026-03-08 Die Presse

[Gesundheitskasse] Österreichische Gesundheitskasse kürzt bei weiteren Leistungen und erhöht Selbstbehalte
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[Geldtransport] Ungarn bringt ukrainischen Geldtransport aus Österreich mit Geldwäsche in Verbindung
2026-03-06 Der Standard

[Geldtransport] Millionenschwerer Geldtransport festgehalten: Neuer Konflikt zwischen Budapest und Kiew
2026-03-06 Die Presse

[BIP] Österreichs Wirtschaftsleistung stieg im Vorjahr um 0,6 Prozent
2026-03-05 Der Standard

[EU] [Korruption] Massiver Betrug bei EU-Wiederaufbaufonds
2026-03-03 Die Presse

[Energiekrise] [Naher Osten] Gaspreise in Europa fast verdoppelt: Was bedeutet das für Konsumenten?
2026-03-02 Die Presse

[Energiekrise] [Naher Osten] Anstieg der Europäischen Gas- und Ölpreise erwartet
2026-03-02 selektiv.at

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2025EUR417.688.000.00081,6%
2024EUR394.792.000.00079,9%
2023EUR371.540.000.00077,8%
2022EUR351.150.000.00078,1%
2021EUR334.731.000.00082,4%
2020EUR316.360.000.00083,2%
2019EUR280.975.000.00071,0%
2018EUR285.840.000.00074,6%
2017EUR290.373.000.00079,1%
2016EUR296.693.000.00083,4%
2015EUR292.874.000.00085,6%
2014EUR281.289.000.00085,2%
2013EUR264.761.000.00082,4%
2012EUR262.565.000.00082,9%
2011EUR256.876.000.00083,4%
2010EUR245.985.000.00083,7%
2009EUR231.173.000.00080,8%
2008EUR202.915.000.00069,5%
2007EUR185.730.000.00065,8%
2006EUR181.304.000.00068,2%
2005EUR175.204.000.00069,4%
2004EUR158.546.000.00065,9%
2003EUR153.107.000.00066,4%
2002EUR151.800.000.00067,4%
2001EUR147.503.000.00067,2%
2000EUR141.543.000.00066,6%
1995EUR120.650.000.00068,6%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: Dezember 2025

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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