Staatsschulden Österreich
.152
EUR
.732
Tausend
.370
Millionen
340
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 29.06.2022 20:58 insgesamt* EUR 340.370.732.152

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 45.986

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 78.702

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 4.337.061.249

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 586 (1.003)

Staatsschulden Ticker

+++ Was tun gegen die hohe Inflation? Unangenehme Wahrheit. Höhere Sozialleistungen für alle, "Reichensteuern", Subventionen auf Energie, Mieten, Lebensmittel etc. sind nur Symptombekämpfung und wirken wie Öl ins Feuer gießen.

Konsequenz: Noch höhere Preise, Mangelwirtschaft, Kapital/Investitionsflucht aus Österreich.

Unangenehme Wahrheit: (Corona-)Verschuldung, Krieg und Sanktionen drücken den Wohlstand. Das unkontrollierte Gelddrucken muss aufhören, Subventionen per Gießkanne/Kurzarbeit/Coronahilfen etc. müssen in der gesamten Eurozone zurückgefahren, die Zinsen angehoben werden. Minizinserhöhungen von 0,25% wirken bei einer realen Inflation von 10-20% nicht mehr.

"Koste es, was es wolle" darf nicht zum Staatsziel werden. Einhaltung der Maastricht-Kriterien, Schuldenbremse und Abkehr von der Negativ/Nullzins-Politik, Überdenken der Sanktionsspirale, Sanktionen immer einer Kosten/Nutzenrechnung unterziehen.

Nur eine vernünftige und nachhaltige Budget- und Geldpolitik in der gesamten Eurozone kann langfristig für stabile Preise und eine gesunde Wirtschaft sorgen. Staatsschulden im Auge behalten.

+++ Gewinnabschöpfung und Preisregulierung von Energie – planwirtschaftlicher Blackout: Der Energiepreis ist ein wichtiger volkswirtschaftlicher Indikator, ein Signal, dass es derzeit zu einer dramatischen Verknappung von Energieträgern aufgrund von Krieg und Sanktionen gekommen ist.

Da sich der Strompreis vor allem am teuren Gaspreis für Gaskraftwerke, die zur Stabilisierung und Aufrechterhaltung der Stromversorgung wichtig sind, orientiert, kommt immer wieder die Forderung ins Spiel, die Gewinne von (mehrheitlich staatlichen) Energieunternehmen abzuschöpfen (den Gewinn von privaten Investoren zu enteignen) oder Energiepreise künstlich zu regulieren (Planwirtschaft).

Konsequenz: Investitionsrückgang, Fehlallokationen, Mangelwirtschaft. Blackouts.

Die korrekte Vorgehensweise wäre die Dividenden von teilstaatlichen Energiekonzernen zu erhöhen oder den staatlichen Anteil aufzustocken, wenn man das möchte, noch besser erneuerbare Energie/Speicher auszubauen. Private Investoren nicht zu enteignen, sondern zu kompensieren.

Gerade bei Wasserkraftwerken, wo es ein natürliches Monopol gibt (nur beschränkte Anzahl von Kraftwerken entlang der Donau möglich), wäre eine Verstaatlichung denkbar, andererseits hat sich der Staat zur Liberalisierung der Energiewirtschaft bekannt, das teilstaatliche Modell bis jetzt bewährt.

Ad-hoc-Maßnahmen gefährden die Energieversorgung und verschärfen die Krise.

+++ Ergebnis Volksbegehren: Das Rechtsstaat & Anti-Korruptionsvolksbegehren erhielt insgesamt 307.629 Unterstützungserklärungen. Sechs von sieben Volksbegehren schafften die 100.000-Hürde.

Am besten schnitt das Tierschutzvolksbegehren gegen Lebendtier-Transporte mit 426.938 Stimmen ab.

Antikorruption ist eher ein abstraktes, aber dennoch extrem wichtiges Thema, konnte aber leider nicht so stark emotionalisieren wie Tierschutz.

+++ Rechtsstaat & Anti-Korruptionsvolksbegehren startet diese Woche: Diese Woche beginnt die Eintragungsfrist (2. bis 9. Mai 2022) für das Anti-Korruptionsvolksbegehren.

Statement der Initiatoren: Machtmissbrauch verhindern. Wir sind Bürgerinnen und Bürger, die sich seit vielen Jahren mit der im Land grassierenden Korruption sowie einer zunehmend fragwürdigen politischen Kultur beschäftigen. Unzählige neue Fälle von schwerwiegendem Korruptionsverdacht bis zu massiven Angriffen auf den Rechtsstaat verpflichten uns, unsere Stimme auch öffentlich zu erheben. Wir wollen nicht länger zusehen und starten daher dieses Rechtsstaat & Anti-Korruptionsvolksbegehren.

Das Volksbegehren und sechs weitere Initiativen (2x Nein zur Impfpflicht, Tierschutz, Arbeitslosengeld, Grundeinkommen, Mental Health) können noch bis 9. Mai 2022 auch online unterstützt werden.

+++ Pulverfass Inflation [Video]: Der Krieg in der Ukraine, die Energie- und Sanktionspolitik, die Lockdowns und die ungedeckten Corona-Subventionen sind eine hochexplosive Mischung, die zu einer Preisexplosion führen. Die Hintergründe über die realen und die monetären Bestandteile der Inflation gibt es in diesem Video von Prof. Rieck.

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2021EUR334.084.000.00082,8%
2020EUR315.999.000.00083,3%
2019EUR280.559.000.00070,6%
2018EUR285.422.000.00074,1%
2017EUR289.951.000.00078,5%
2016EUR296.244.000.00082,8%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: April 2022

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Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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