Staatsschulden Österreich
.055
EUR
.419
Tausend
.711
Millionen
325
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 06.05.2021 20:42 insgesamt* EUR 325.711.419.056

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 43.893

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 74.957

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 4.931.246.874

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 665 (1.135)

CORONAVIRUS-SHUTDOWN

+++ 100 Millionen Dollar Preisgeld für die beste Klimaschutz-Idee [Video] Englischsprachiges Video der Physikerin Sabine Hossenfelder: Alles, was man über den Carbon-Capture-Preis von Elon Musk wissen muss. 

Die Ausschreibung zeigt, wie Klimaschutz auch gehen könnte, statt auf nur mäßig effektive Steuererhöhungen, punktuelle Förderungen und Verzicht auf Wohlstand zu setzen, der vielleicht im Endeffekt gar nicht so einen großen Nutzen für das Klima bringt (Klimaschutz-Illusion).

Der Schlüssel, um den Klimawandel zu stoppen, ist neben CO2-Capturing die weltweite Umstellung auf 100% erneuerbare/CO2-neutrale Energiequellen sowohl für die Industrie als auch den privaten Bereich (Heizungen, Strom, Mobilität). Alibi-Maßnahmen werden den Klimawandel nicht aufhalten.

+++ Regierung beschließt Rekorddefizit 2021: Schuldenticker aktualisiert. Auch 2021 geht die Regierung von einer Neuverschuldung ähnlich wie 2020 von circa 30 Milliarden Euro aus, wobei es noch viele Corona-bedingte Unsicherheiten gibt, sowohl nach unten als auch nach oben.

 2021BIP %
Einnahmen 72,5 Mrd. 
Ausgaben103,2 Mrd. 
Budgetdefizit (Bund)-30,7 Mrd.-7,7%

+++ Pro und Contra Geschäftsschließungen:

Pro: Geschäftsschließungen helfen, Kontakte zu vermeiden, Kontakte auf das absolute Minimum zu reduzieren. Um einen Kollaps des Gesundheitssystems zu verhindern, sind Geschäftsschließungen das allerletzte, drakonische Mittel.

Contra: Die Entwicklung der Bundesländer-Inzidenzen sind im April ziemlich ähnlich verlaufen unabhängig davon, ob die Geschäfte in einzelnen Bundesländern geöffnet waren oder nicht. Warum die dritte Welle bereits zu Beginn des Ost-Lockdowns halt gemacht hat, lässt Experten rätseln und verleitet auch Armin Wolf zu einer kritischen Frage im ZIB2-Interview mit Gesundheitsminister Mückstein. Eine mögliche Erklärung liefert eine prominente fachbegutachtete-Studie des Stanford-Professors John Ioannidis et al, die bereits im Jänner erschienen ist. Demnach würden restriktivere Lockdowns gegenüber weniger restriktiven Lockdowns in den untersuchten Ländern nur wenig Auswirkung auf das Infektionsgeschehen haben. Die Studie wurde allerdings oft falsch zitiert und sagt keinesfalls aus, dass Lockdowns unwirksam wären, allerdings verursachen sie ebenfalls hohe gesundheitliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Kosten. Auch ohne Geschäftsschließungen befindet sich Österreich seit Anfang November 2020 in einem mehr oder weniger harten Lockdown.

7-Tage-Inzidenz 1. März 2021 bis 20. April 2021. Während in Wien, NÖ und Burgenland alle nicht lebensnotwendigen Geschäfte ab 1. April geschlossen wurden, blieben sie in Salzburg bei ähnlicher Inzidenzlage geöffnet.

ZIB2 7-Tages-Inzidenz SARS-CoV-2 am 20. April 2021

Quelle: ORF

+++ Bloß keine Mietbremse? [Video] Was ist eigentlich so verkehrt an der verständlichen Forderung, die ständig steigenden Mieten und die Inflation gesetzlich zu begrenzen?

Prof. Rieck schreibt dazu: Die Mietbremse​ würde den Wohnraum​ verknappen und damit die Lage​ in den Städten sogar noch verschärfen. Sie ist eine fehlgeleitete Neidhandlung, deren negative Wirkung aber so gut getarnt ist, dass Viele sie nicht bemerken.

Grund für steigende Mieten sind Angebot und Nachfrage, die steigende Bevölkerung und der Zuzug in Großstädte und nicht zuletzt die Schuldenpolitik und Nullzinspolitik der EZB, die Immobilien- und Assetpreise schon seit Jahren explodieren lässt.

+++ Anekdote zum Mietendeckel: Eine kleine Anekdote zum Mietendeckel, da mit der Aufhebung auf Twitter ein Klassenkampf entfacht ist:

Keynesianer: Druckt mehr Geld, um alle Probleme zu lösen!
Politiker: Ok, großartig.
Freier Markt: Preise und Mieten steigen
Sozialist: Mieten einfrieren #Mietendeckel
Gericht: Mietendeckel ist verfassungswidrig
Twitter: Demo!

+++ Coronavirus-Referenzen

[1] Complexity Science Hub Vienna: Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage (12.03.2020)
[2] Complexity Science Hub Vienna: Kapazitäten bei Spitalsbetten
[3] Addendum: Österreich hat 2500 Intensivbetten, davon sind 80% belegt!
[4] Tomas Pueya: Coronavirus: Warum du jetzt handeln musst!
[5] Tomas Pueya: Coronavirus: Der Hammer und der Tanz [Deutsche Fassung]
[6] Washington Post: Outbreak-Computersimulation und wie man die Kurve abflachen kann
[7] Johns Hopkins: Coronavirus COVID-19 Tracker
[8] Wikipedia: COVID-19 Fallzahlen, Ausbreitung und Todesrate in Österreich
[9] Studie zu Hydroxychloroquine und Azithromycin als mögliches Medikament gegen COVID-19
(Hydroxychlorequine hat sich als unwirksam gegen COVID herausgestellt)
[10] Roland Alton: Corona: Ohne Stichproben tappen wir im Dunkeln
[11] Dr. Gunter Frank: Wenn der Elefant aus Angst vor der Katze die Klippe hinunterspringt
[12] Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin: COVID-19: Wo ist die Evidenz?
[13] AGES: Amtliches Dashboard COVID19
[14] 3Blue1Brown: Simulating an epidemic (Video)
[15] maiLab: Corona geht gerade erst los (Video)
[16] SORA: Erste repräsentative Stichprobe [Dunkelziffer vielleicht 3x größer, Ergebnis aber nicht belastbar]
[17] Dr. Ioannidis: Antikörper-Studie Santa Clara, Kalifornien (Video)
[18] Financial Times: Coronavirus-Statistiken (Übersterblichkeit)
[19] CSH: Corona-Ampel Österreich
[20] ECDC: Offizielle COVID-19-Zahlen der Europäischen Union und UK
[21] Offizielle Corona-Ampel der Bundesregierung
[22] Dashboard zur Corona-Schutzimpfung in Österreich

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2021-04-19 Dossier

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2021-04-27 Die Presse

[Klimaschutz] Klimaschutzgesetz sieht Steuererhöhungen vor
2021-04-25 Die Presse

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2020EUR315.160.000.00083,9%
2019EUR280.340.000.00070,5%
2018EUR285.318.000.00074,0%
2017EUR289.873.000.00078,5%
2016EUR296.244.000.00082,8%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: März 2021

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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