Staatsschulden Österreich
.395
EUR
.383
Tausend
.770
Millionen
279
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 01.04.2020 9:39 insgesamt* EUR 279.770.383.396

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 37.702

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 64.385

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 5.838.621.177

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 787 (1.344)

CORONAVIRUS-SHUTDOWN

+++ Wenn der Elefant aus Angst vor der Katze die Klippe hinunterspringt: Gegendarstellung zu "Der Hammer und der Tanz", dargelegt von Dr. Gunter Frank, Arzt und Dozent an der Business School St. Gallen.

Ohne belastbare Zahlen tappen wir weiter im Dunkeln. Politiker und die Eliten auf diesem Planeten werden sich die nächsten Tage und Wochen zwischen Pest und Cholera (Sorry für das Wortspiel) entscheiden müssen. Erste wissenschaftliche Studien weisen bei SARS-CoV-2 auf eine relativ niedrige Todesrate von weit unter 1% hin, hauptsächlich Menschen mit schweren Vorerkrankungen und sehr hohem Alter. Die veröffentlichten Fallzahlen haben einen Selection Bias, da eher schwere Fälle getestet werden.

Sollte sich dies bewahrheiten, wäre ein kompletter und langanhaltender Stillstand der Gesellschaft nicht so einfach zu rechtfertigen und der Schaden durch den Shutdown noch um ein Vielfaches größer als durch das Virus selbst.

Zeit nutzen, um Krankenhäuser hochzufahren — koste es, was es wolle — damit die Wirtschaft so schnell wie möglich hochgefahren werden kann, sonst ist der Schaden größer als durch das Virus selbst.

+++ Shutdown: Wie geht es weiter? Coronavirus: Der Hammer und der Tanz. Mögliches Post-Shutdown-Szenario: 2-3 Monate intensiver Shutdown, dann langsamer Neustart der Wirtschaft. Restriktionen werden langsam gelockert und bei Bedarf wieder verschärft. Das alles über 1-2 Jahre. Digitalisierung der Wirtschaft, Home-Office als Standard. Problem: Derzeit keine belastbaren Zahlen. Hängt alles von der tatsächlichen Gefährlichkeit und Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus ab. Computermodelle nur so gut wie die Daten. Daher Krankenhäuser und Intensivbetten hochfahren — koste es was es wolle — damit die Wirtschaft so schnell wie möglich hochgefahren werden kann.

+++ Wir unterstützen die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung der Virusausbreitung und hoffen auf einen baldigen Turnaround, aber fordern noch zusätzlich die Krankenhäuser und Intensivbetten hochzufahren! Jetzt!

+++ Regierung kündigt 38 Milliarden Hilfspaket für die heruntergefahrene Wirtschaft an. Der Staat zahlt fast alle heruntergefahrenen Jobs bis zur Höchstbemessungsgrundlage (ca. 5300 Euro) weiter mit einer Kompensationrate von 80% bis 90%. Staatsschulden und die Euro-Geldmenge werden in den nächsten Monaten stark steigen, um die Auswirkungen der Krise zu bekämpfen. Der Euro wird nach der Krise weniger wert sein. Wichtig ist, dass jetzt Krankenhäuser hochgefahren werden, damit auch die Wirtschaft so schnell wie möglich wieder hochgefahren werden kann.

Hilfspaket im Überblick:

+++ Update Ausgangsbeschränkungen: Ab Montag (16.3.2020) gibt es Ausgangsbeschränkungen in Österreich, nicht generelle Ausgangssperren, wie fälschlicherweise angekündigt (Grund Panik). Ausnahmen sind der Weg von und zur Arbeit, dringende Besorgungen (zum Beispiel Lebensmittel), anderen Menschen zu helfen, und Spaziergänge alleine oder mit Menschen, mit denen man zusammenwohnt. Das sind sinnvolle und dringend notwendige Maßnahmen, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Virus zu verlangsamen und das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Im Freien ist das Ansteckungsrisiko sehr gering, wenn man große Menschenmassen meidet. Laut TU-Wien-Studie würde bereits eine Reduktion der Sozialkontakte um 25% den Peak um die Hälfte senken. Daher sind Ausgangsbeschränkungen und alle bisherigen Maßnahmen sehr wichtig und notwendig, um den Kampf gegen das Coronavirus zu gewinnen. Daher die Bitte, beherzigt die Maßnahmen zu Hause zu bleiben, soweit das geht, achtet auf Hand-Hygiene, haltet einen Abstand von min. 1-2 Metern zu anderen Menschen und reduziert in den folgenden Wochen Sozial-Kontakte auf das "absolute Minimum". So packen wir das!

+++ Corona-Krise LÖSUNGEN: Intensivbetten reichen nur noch für 14 Tage, wenn keine Maßnahmen gesetzt werden [1] Krankenhäuser und Intensivbetten hochfahren! Atemgeräte beschaffen! Jetzt! Nur die Wirtschaft herunterfahren reicht nicht. Wir brauchen ein funktionierendes Gesundheitssystem und die Wirtschaft, sonst ist der Schaden noch um ein Vielfaches größer als durch den Virus selbst.

Zur Bewältigung der Krise sind kreative Ideen gefragt aus der Wirtschaft und der Forschung und jetzt vor allem Improvisation. Messehallen mit 800+ Betten sind die denkbar schlechteste Lösung für Krankenhäuser.

LÖSUNGEN: Krankenhäuser und Intensivbetten hochfahren! Jetzt!

1. Kur- und Reha-Zentren, leerstehende Hotels, Schulen und Kasernen zu Krankenhäusern und Intensivstationen umrüsten. Messehallen haben nicht die notwendige sanitäre Infrastruktur und räumliche Trennung!

2. Intensivbetten und Atemgeräte beschaffen oder selbst produzieren!

3. Die Wirtschaft und Industrie um Hilfe bitten. Hier sind kreative Lösungen gefragt. Unsere oder die deutsche High-Tech-Industrie können das produzieren. Auch kurzfristig, spätestens für den nächsten Outbreak.

4. China offiziell um Hilfe bitten. China hat das notwendige Know-How, Equipment und Personal, das sie uns schicken könnten, wenn sich die Situation dort langsam beruhigt. Italien hat bereits angefragt und eine Delegation empfangen.

5. Medizinisches Personal hochfahren (Medizin-Studenten, Zivildiener, GWD). Crash-Kurse organisieren, wie man Menschen mit akutem Atemwegs-Syndrom (respiratory syndrome) hilft. Das ist keine Raketenwissenschaft und dafür braucht man kein 5-jähriges Studium! Improvisation ist auf allen Ebenen gefragt!

Die gute Nachricht: Es werden sich nicht alle Österreicher gleichzeitig mit dem Virus anstecken, auch wenn man keine Maßnahmen setzt, aber unser Gesundheitssystem muss hochgefahren werden und zwar schnell!

Auch nach einem Shutdown könnte eine neue Outbreak-Welle auf uns zu kommen, wenn der Virus saisonal ist, dann spätestens mit der nächsten Grippewelle und wenn nicht, dann unmittelbar nach dem Shutdown. Deswegen ist die Krankenhausinfrastruktur so wichtig. So packen wir das!

[1] Complexity Science Hub Vienna: Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage (12.03.2020)
[2] Complexity Science Hub Vienna: Kapazitäten bei Spitalsbetten
[3] Addendum: Österreich hat 2500 Intensivbetten, davon sind 80% belegt!
[4] Tomas Pueya: Coronavirus: Warum du jetzt handeln musst!
[5] Tomas Pueya: Coronavirus: Der Hammer und der Tanz [Deutsche Fassung]
[6] Washington Post: Outbreak-Computersimulation und wie man die Kurve abflachen kann
[7] Johns Hopkins: Coronavirus COVID-19 Tracker
[8] Wikipedia: COVID-19 Fallzahlen, Ausbreitung und Todesrate in Österreich
[9] Studie zu Hydroxychloroquine und Azithromycin als mögliches Medikament gegen COVID-19
[10] Roland Alton: Corona: Ohne Stichproben tappen wir im Dunkeln
[11] Dr. Gunter Frank: Wenn der Elefant aus Angst vor der Katze die Klippe hinunterspringt
[12] Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin: COVID-19: Wo ist die Evidenz?
[13] Gesundheitsministerium: Amtliches Dashboard COVID19
[14] 3Blue1Brown: Simulating an epidemic (Video)

News

[Coronavirus] [Shutdown] Wie geht es weiter? Coronavirus: Der Hammer und der Tanz [hängt von der tatsächlichen Gefährlichkeit des Virus ab, derzeit keine validen Daten]
2020-03-24 Medium

[Coronavirus] Was Deutschland [und Österreich] im Kampf gegen das Coronavirus von Südkorea und Taiwan lernen kann
2020-03-24 Handelsblatt

[Shutdown] [QE] Erstmals überhaupt setzt die EU die Schuldenregeln außer Kraft
2020-03-23 Die Presse

[Cornavirus] Das Hotel Intercontinental als Quarantäne-Station?
2020-03-23 Die Presse

[Shutdown] Retter in der Not: Wer jetzt mit welcher Hilfe rechnen kann
2020-03-20 Der Standard

[Shutdown] Ökonom Felbermayr: "Zu sagen, der Staat wäre allmächtig, ist Betrug"
2020-03-20 Der Standard

[Coronavirus] [QE] Europäische Zentralbank stellt 750 Milliarden Euro gegen Corona bereit
2020-03-19 Der Standard

[Coronavirus] Budget kippt in rote Zahlen - Zumindest ein Prozent Defizit
2020-03-18 Die Presse

[Coronavirus] Regierung wirft 38 Milliarden Euro in die Schlacht gegen Corona
2020-03-18 Der Standard

[Coronavirus] Nationalbankchef: "Sicherstellen, dass nur überlebensfähige Firmen überleben"
2020-03-18 Der Standard

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2018EUR285.287.000.00074,0%
2017EUR289.843.000.00078,3%
2016EUR296.203.000.00082,9%
2015EUR292.169.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: September 2019

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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