Staatsschulden Österreich
.706
EUR
.397
Tausend
.687
Millionen
329
Milliarden

Die Verschuldung der Republik Österreich beträgt per 23.06.2021 6:36 insgesamt* EUR 329.687.397.706

Das entspricht einer Pro-Kopf-Verschuldung je Staatsbürger von EUR 44.429

bzw. aufgeteilt auf alle Erwerbstätigen, je Erwerbstätigen EUR 75.872

Dieser Kredit kostet den Staat jährlich Zinsen von EUR 4.884.614.304

bzw. je Bürger (je Erwerbstätigen) jährlich EUR 658 (1.124)

CORONAVIRUS-SHUTDOWN

+++ Antikorruptions-Volksbegehren: Das Volksbegehren, das unter anderem von Franz Fiedler, Werner Doralt, Irmgard Griss, Heinz Mayer und Heide Schmidt initiiert wird, möchte der grassierenden Korruption in diesem Land und zunehmend fragwürdigen politischen Kultur etwas entgegensetzen.

Zu den wichtigsten Forderungen zählen die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit, die Unabhängigkeit der Justiz und der WKStA und die Wahrung der Pressefreiheit sowie die Schaffung einer moderner Antikorruptions- und Transparenz-Gesetzgebung.

Ab voraussichtlich Ende Juni können für das Antikorruptionsvolksbegehren die ersten Unterstützungserklärungen abgegeben werden. Melden Sie sich für den Newsletter an, um über den weiteren Verlauf informiert zu werden.

+++ El Salvador ist das erste Land der Welt, das Bitcoin als offizielles Zahlungsmittel akzeptiert [Video]: Emotionales, englischsprachiges Video von der Bitcoin 2021-Konferenz in Miami mit der historischen Ankündigung von Strike-CEO Jack Mallers und dem Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele, Bitcoin neben dem Dollar als offizielle Währung zu akzeptieren.

El Salvador ist ein kleines Land mit circa 6,5 Millionen Einwohnern in Zentralamerika ohne eigenständige Währung, das sich in Abhängigkeit des US-Dollars befindet.

Mit dem historischen Schritt, eine offene sowie Notenbank- und Konzern-unabhängige Kryptowährung zu adaptieren, erwartet sich das Land neben der Einsparung von Bankgebühren, auch mehr finanzielle Unabhängigkeit und sich gegen die ausufernde US-Dollar-Geldmengen-Inflation, von der hauptsächlich die USA profitiert, abzusichern.

+++ Inflation ist im Mai 2021 auf 2,8% gestiegen: Höchster offizieller Wert seit 2012. Die Inflation kehrt nicht zurück, sondern sie war nie weg. In den letzten Monaten sind Rohstoffe wie Holz, Stahl, Aluminium oder Weizen um 50% und mehr gestiegen. In der IT-Branche ist es zu einer Microchip-Knappheit gekommen, die bereits viele Branchen hart getroffen hat. Inflation und Gelmengen-Entwicklung im Auge behalten.

+++ Klimaschutz-Dilemma CO2 [Video]: Warum Klimaschutz so schwierig ist, erklärt Prof. Rieck in einem neuen Video. Klimaschutz benötigt grundsätzlich weniger eine Verhaltens- und mehr eine globale Technologieänderung, die am Anfang sehr teuer ist und auf Widerstände ohne unmittelbaren Nutzen für einzelne Staaten stößt. Dieses soziale Dilemma ist nicht einfach zu lösen, da möglichst viele Länder mitmachen müssten, um einen tatsächlichen Effekt auf das Klima zu erreichen.

+++ Digitalsteuer für IT-Konzerne zahlen letztendlich die Konsumenten: Eine zusätzliche Gewinnsteuer/Werbesteuer/Coronasteuer (auf Pakete) nur für ausländische IT-Konzerne klingt verlockend, würde aber das Herkunftslandprinzip auf den Kopf stellen und müsste nicht nur für IT-Konzerne gelten, um fair zu sein.

Konsequenz von "Digitalsteuern" für IT-Konzerne: dann müssten auch heimische Firmen, die ins Ausland Waren und Dienstleistungen exportieren, statt in Österreich im Ausland Gewinnsteuer zahlen. Das wäre für ein exportorientiertes Land wie Österreich nicht unbedingt von Vorteil.

Alternative zu Digitalsteuern: Steueroasen und Steuertricks innerhalb der EU für alle Unternehmen einheitlich reglementieren. Steuerbelastung auch für österreichische Unternehmen senken, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

+++ Coronavirus-Referenzen

[1] Complexity Science Hub Vienna: Intensivbetten-Kapazität reicht noch 14 Tage (12.03.2020)
[2] Complexity Science Hub Vienna: Kapazitäten bei Spitalsbetten
[3] Addendum: Österreich hat 2500 Intensivbetten, davon sind 80% belegt!
[4] Tomas Pueya: Coronavirus: Warum du jetzt handeln musst!
[5] Tomas Pueya: Coronavirus: Der Hammer und der Tanz [Deutsche Fassung]
[6] Washington Post: Outbreak-Computersimulation und wie man die Kurve abflachen kann
[7] Johns Hopkins: Coronavirus COVID-19 Tracker
[8] Wikipedia: COVID-19 Fallzahlen, Ausbreitung und Todesrate in Österreich
[9] Studie zu Hydroxychloroquine und Azithromycin als mögliches Medikament gegen COVID-19
(Hydroxychlorequine hat sich als unwirksam gegen COVID herausgestellt)
[10] Roland Alton: Corona: Ohne Stichproben tappen wir im Dunkeln
[11] Dr. Gunter Frank: Wenn der Elefant aus Angst vor der Katze die Klippe hinunterspringt
[12] Deutsches Netzwerk Evidenzbasierte Medizin: COVID-19: Wo ist die Evidenz?
[13] AGES: Amtliches Dashboard COVID19
[14] 3Blue1Brown: Simulating an epidemic (Video)
[15] maiLab: Corona geht gerade erst los (Video)
[16] SORA: Erste repräsentative Stichprobe [Dunkelziffer vielleicht 3x größer, Ergebnis aber nicht belastbar]
[17] Dr. Ioannidis: Antikörper-Studie Santa Clara, Kalifornien (Video)
[18] Financial Times: Coronavirus-Statistiken (Übersterblichkeit)
[19] CSH: Corona-Ampel Österreich
[20] ECDC: Offizielle COVID-19-Zahlen der Europäischen Union und UK
[21] Offizielle Corona-Ampel der Bundesregierung
[22] Dashboard zur Corona-Schutzimpfung in Österreich

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Schuldenstände der letzten Jahre

ESVG 2010
JahrStaatsschulden 4. Quartal% BIP
2020EUR315.160.000.00083,9%
2019EUR280.340.000.00070,5%
2018EUR285.318.000.00074,0%
2017EUR289.873.000.00078,5%
2016EUR296.244.000.00082,8%
2015EUR292.265.000.00084,9%
2014EUR280.001.000.00084,0%
2013EUR263.229.000.00081,3%
2012EUR261.041.000.00081,9%
2011EUR255.684.000.00082,4%
2010EUR244.697.000.00082,7%
2009EUR230.015.000.00079,9%
2008EUR201.810.000.00068,7%
2007EUR184.675.000.00065,0%
2006EUR180.270.000.00067,3%
2005EUR174.403.000.00068,6%
2004EUR157.985.000.00065,2%
2003EUR152.688.000.00065,9%
2002EUR151.296.000.00066,7%
2001EUR147.154.000.00066,7%
2000EUR141.246.000.00066,1%
1995EUR120.660.000.00068,3%
1990EUR76.518.000.00056,2%
1980EUR27.002.000.00035,3%
1970**EUR3.421.000.00012,5%
** Finanzschuld des Bundes 1970

Hinweis: Nachträgliche Änderung der Zahlen aufgrund von Korrekturen oder methodischer Neuberechnung der Staatsschulden und des BIP möglich. Es handelt sich hierbei um eine Momentaufnahme der offiziell veröffentlichten Daten. Zum Vergleich nach ESVG 1995.

Quelle

Österreichische Nationalbank
* Prognose der minimalen Gesamtverschuldung (Bund, Länder, Gemeinden, Versicherungsträger) basierend auf den gemäß Maastricht gemeldeten Kennzahlen. Ausgelagerte Schulden (ÖBB, ASFINAG, BIG, HETA/KA Finanz etc.) aber exklusive Haftungen (Landeshaftungen, Rettungsschirme, ESM etc.) sollten laut ESVG 2010 großteils berücksichtigt sein. Stand: März 2021

Impressum

Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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