Staatsschulden Österreich
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Am Ende aber erwachen die Massen. Sie begreifen plötzlich, dass Inflation vorsätzliche Politik ist und auch endlos so weitergehen wird. – Ludwig von Mises, Österreichische Schule der Nationalökonomie

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+++ Erbschaftssteuer Pro und Contra und warum sie Prof. Rieck für "eine der dümmsten Steuern" hält [Video]: "Erbschaftssteuern würden hauptsächlich den Mittelstand treffen": Selbst wenn das Eigenheim ausgenommen und es Freibeträge und Steuerstundungen gäbe, wäre sie letztendlich eine zusätzliche Belastung für Familienunternehmen und die Wirtschaft, da die Inflation die Freibeträge über die Jahre dahinschmelzen ließe. Die Staatsquote würde weiter steigen und das Ziel Kapitalakkumulation zu verhindern und mehr Gerechtigkeit zu schaffen eher verfehlen, so Rieck.

Laut Rieck sind hohe Vermögens- und Erbschaftssteuern eher leistungsfeindliche Neidsteuern und würden zu weiterer Auswanderung von Leistungsträgern und Kapitalflucht führen, mit negativen Gesamtfolgen für den Staat und die Gesellschaft, was man auch in Ländern mit hohen Vermögens- und Erbschaftssteuern sehe. 

Eine alternative Idee wäre, Erbschaften zu besteuern und dafür den Vermögensaufbau für junge Menschen zu entlasten, in dem zum Beispiel die Kapitalertragsteuer und Grunderwerbsteuer für Privatpersonen abgeschafft werden. Das wäre ein interessanter Kompromiss, um die sozialen Aufstiegschancen zu verbessern und Vermögen erst bei der Weitergabe zu besteuern. Sowohl den Vermögensaufbau zu erschweren, als auch die Substanz zu besteuern, würde vor allem dem Mittelstand Aufstiegschancen nehmen und zur Auswanderung von High-Performern führen. Steuerlast und Staatsquote im Auge behalten.

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Medieninhaber: DI Viktor Krammer 1070 Wien
Grundlegende Richtung: Information über die Budgetpolitik der Republik Österreich

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